MusiCeum Mai – Juli

Offene Tür zum Karzer Erlangen

Offene Türen am So, 25.06.2017

  • Aktuell: Die MontagsSerenade beginnt um 19Uhr in der Hauptstraße 🙂 
  • Herzliche Einladung:
  •  14. Mai  „Luftbewegungen“, das Festkonzert der  Blockflötenklasse (Anne Pape)
    10 Jahre Erlanger Blockflötenorchester, (klicken für mehr Info), 30 Jahre Ensemble Saltarello, sowie jüngere und ganz junge Solisten. Saal Herz Jesu, 19:00
  • 25. Juni: Offene Türen am Tag der Altstadt, unsere Schüler lassen sich hören von 13:30 – 16.30 im und vor dem Unterrichtsgebäude in der Apfelstraße. Mit dabei: Kammermusikprojekt Geige / Klavier, sowie Fagott, Flöte und Gitarre.
    Natürlich können Sie sich während des ganzen Nachmittags gern über unsere Arbeit informieren.
  • 25. Juni: „Gitarrenverführungen“Konzertsaal Herz Jesu18:00
    Spannendes Konzert unserer vier GitarrendozentInnen zu Gunsten einer neuen Orgel. Sie hören neben klassischen Konzertgitarren auch weniger gebräuchliche Gitarreninstrumente – bis zur langhalsigen Theorbe.
  • Für unsere Schülerinnen & Schüler: Musikprüfungen im Sommer. Sogar die Jüngsten können schon dabei sein und sich den beliebten Anhänger mit unserer strahlenden Note erspielen. 

Erzlaute im Schlossgarten ?

Erlangen, 01.04.2016
Barocke Erzlaute im Erlanger Schlossgarten ausgegraben –  Bericht: Anne Pape 🙂
Heute morgen fanden Schüler beim Spielen im Schlossgarten ein kanisterförmiges Gefäß mit längerem Haltegriff. Die zunächst ratlosen Kinder schleppten das unglaublich schwere Monstrum zu uns ins MusiCeum und fragten nach, ob es sich um ein Musikinstrument handeln könne?

Ritter Rost mit Erzlaute; Jörg Hilbert; Musikinstitut MusiCeum; Aprilscherz

Ritter mit Erzlaute. Herzlichen Dank für die Zusendung  an den Zeichner Jörg Hilbert

Erz statt Holz benutzt?
Instrumente baute man ja auch damals normaler Weise aus Holz. Und doch wird eine Erzlaute, auch Arciliutoin der Literatur immer  wieder erwähnt. Sollte der merkwürdige Name darauf hinweisen, dass sie aus Eisen gebaut wurde? Bislang wurde jedoch kein Original gefunden, was deren tatsächliche Existenz belegen könnte. Der Korpus des heutigen Fundstücks ist nun ganz offensichtlich aus Metall, daher auch an einigen Stellen durchgerostet und leicht bröselnd. Das stark verbeulte, eiförmige Äußere gibt Hinweise darauf, dass es sich tatsächlich um eine aus verschiedenen Erzen gegossene Laute französischer Bauweise handeln könnte. Möglicherweise brachten hugenottische Flüchtlinge sie in den 1680er Jahren mit ins Land. Und wo wurde mehr musiziert, als bei markgräflichen Feiern direkt hinter dem Schloss??
Auch Schlagbesen aufgetaucht
Bei nochmaligem Graben fanden wir dicht unter der obersten Erdschicht ein zwar verbogenes, aber noch zusammenhängendes struppiges Drahtbündel. Dazu muss man wissen, dass die ebenfalls metallenen Saiten dieser Erzlaute normalerweise mit Nägeln gezupft worden sein sollen. Nur an Festen, wenn in ausgelassener Stimmung die Musik auch mal etwas lauter sein durfte (<<Laute>>),  schlug man die Instrumente offenbar mit dieser Art Schneebesen.

Fundstelle der Erlanger Erzlaute

Fundstelle der Erlanger Erzlaute

Bald einsatzbereit?
In wenigen Tagen wird der musikalische Schatz ausgebeult und wieder dicht verlötet aus der Werkstatt unseres Erlanger Lautenbauers kommen. Nicht auszuschließen ist, dass die Erzlaute (für Hörbeispiel hier klicken) dann bereits in einer unserer nächsten MontagsSerenaden erklingt!

Herzlichen Dank an Jörg Hilbert www.joerghilbert.de  für die spontane Zusendung und Erlaubnis zur Veröffentlichung seines Bildes vom Erzlautenspieler, da kann man sich das doch gleich viel besser vorstellen 🙂

Übrigens: Sie wurden fröhlich in den April geschickt von Anne Pape 🙂

Offene Türen im MusiCeum

1-P1080737Herrliches Wetter – nette Besucher – so passt Musik!
Auch die Einladung zum „Instrumente schnuppern“ wurde gern angenommen.
Musikalische Leckerbissen zwischendurch boten Saxofon, Akkordeon, Klavier, Fagotte, das Blockflötenquintett 9+, Gitarren und sogar eine Theorbe, siehe Foto:

Historische Laute - Theorbe

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MusiC & Me, Konzert im großen Saal

1-P1010825-001Zehn faszinierende junge Solist(inn)en auf Quer- und Blockflöte, Klavier, Saxophon, Oboe und Gitarre gestalteten 65 Minuten Musik vom Feinsten: Gut einstudierte Lieblingsstücke vom fetzigen Banana Tango über zeitgenössische Gitarrenklänge, klassische Mondscheinromantik, romantisch virtuose Rapsodie bis zur barocken Sonate.

 

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Gute Stimmung im Publikum und auf der Bühne,
wir hätten auch gern noch länger zugehört.
Wenn das kein Erfolg ist, nochmals Glückwunsch allen Aktiven!
Den Teilnehmern im Wettbewerb Jugend musiziert drücken wir nächstes Wochenende alle Daumen!

Serenade mit Vivaldi & Rittern…

Frohe Weihnachtsnote

Gestern erlebten wir eine wunderschöne letzte „MontagsSerenade“ für dieses Kalenderjahr. Eine herrliche Mischung von Geige, Klarinette, Saxofon, Flöte und Gitarre – und ganz viel Klavier. Sogar ein kleines Musik -Theaterstück war dabei.  Einige betraten zum ersten Mal eine Bühne – andere haben schon so richtig Bühnenerfahrung gesammelt und wissen, wie man mit Lampenfieber umgeht.
Allen Mitwirkenden herzlichen Glückwunsch für die gelungene Musik, nun sind die Weihnachtsgeschenke wohl verdient!
Herzlichen Dank auch an die Kolleginnen und Kollegen für die kontinuierliche und erfolgreiche Vorarbeit.

Allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen wünsche ich eine harmonische Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr!
Anne Pape, MusiCeum
Übrigens: Unser Büro ist auch in den Ferien werktags telefonisch (89 70 94) oder per Mail erreichbar 🙂